Kör försiktigt! - Fahre vorsichtig!

Sofern nicht anders gekennzeichnet, gelten die in der Grafik aufgeführten Limits. Auf einigen, entsprechend beschilderten Autobahnteilstücken wird z.Zt. das Limit 120 km/h getestet. Diese Tempolimits sollte man unbedingt einhalten. Die Geldstrafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen sind deutlich höher als z.B. in Deutschland. Schon bei 20 km/h zu viel ist man mit mindestens 110 Euro dabei. Wer sich mit mehr als 30 km/h zu viel erwischen lässt, kann sich mit viel Pech von seinem Auto verabschieden, dass dann von der Polizei beschlagnahmt werden kann.

Wohnwagengespanne dürfen in Schweden maximal mit 80 km/h fahren.

Eingeschaltetes Abblendlicht ist während der Fahrt Pflicht, egal wie schön das Wetter ist und wie leer die Straßen sind. Verstöße werden mit einem Bußgeld von etwa 55 Euro geahndet.

Selbstverständlich besteht Anschnallpflicht.

Kinder bis zum vollendeten siebten Lebensjahr dürfen nur in einem eigenen Kindersitz im Auto transportiert werden.

Thema Alkohol: die Promillegrenze liegt bei 0,2 oder 10 mg pro Liter Atemluft. Wer beim Fahren unter Überschreitung dieser Grenzen erwischt wird, ist mit mindestens 30 Tagessätzen dabei, was einem kompletten Monatslohn des Fahrers entspricht. Darüber hinaus gibt es ein langfristiges Fahrverbot auf schwedischem Gebiet.

Die Beschilderung von Autobahnen (motorvägen) ist grün. Reichsstraßen, entsprechend deutschen Land- oder Bundesstraßen, sind blau beschildert.
"Hastighetskameror" weist auf eine Radarfalle hin. Diese sind fairer Weise in der Regel von Weitem gut erkennbar und durch Schilder angekündigt, was aber nicht bedeutet, dass man rasen soll, wenn keine Überwachung in Sicht ist.

Pannenhilfe gibt's rund um die Uhr von den Straßenhilfsorganisationen "Assistancekåren" (Telefon 020 912 912) sowie "FALCK" (Telefon 087 679 000).
ADAC-Mitgleider wählen bei einer Panne in Schweden die Telefonnummer +49 89 22 22 22.